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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh, einen ehemaligen Gouverneur der Federal Reserve und Wissenschaftler aus Stanford, als nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve nominiert. Die Nominierung erfolgt inmitten von Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Fed hinsichtlich der Inflationskontrolle gegenüber der Unterstützung des Arbeitsmarktes und folgt auf Trumps Kritik am derzeitigen Vorsitzenden Jay Powell. Warsh genießt an der Wall Street hohes Ansehen, muss sich jedoch angesichts politischer Spannungen, darunter eine Untersuchung des Justizministeriums gegen Powell, einer Bestätigung durch den Senat stellen.
In einer dramatischen Woche für die europäische Geldwäschebekämpfung gab es Gewinner wie die Swedbank (deren Untersuchung durch das US-Justizministerium ohne Geldstrafen abgeschlossen wurde, was eine Dividendenerhöhung um 50 % ermöglichte) und Verlierer wie die Deutsche Bank (die im Rahmen einer Geldwäscheuntersuchung durchsucht wurde). Die EU hat Russland offiziell auf die schwarze Liste gesetzt und verlangt verstärkte Sorgfaltspflichten, während die britischen Behörden vor Zahlungsumleitungsbetrug warnten. Der Artikel wirbt für den bevorstehenden Europäischen Gipfel zur Bekämpfung der Finanzkriminalität in Dublin und diskutiert umfassendere regulatorische Veränderungen, die sich auf die Rentabilität der Banken auswirken.
Der österreichische Kupferspezialist Asta Energy Solutions feierte ein erfolgreiches Debüt an der Frankfurter Börse mit einem starken Kursanstieg von 46 % über den Ausgabepreis von 29,50 €. Trotz einiger Schwankungen am Nachmittag blieb die Aktie deutlich über ihrem Ausgabepreis und markierte damit den ersten erfolgreichen Börsengang des Jahres in Deutschland. Die Unternehmensleitung betonte, dass der Börsengang das Wachstum und die Produktionsausweitung vorantreiben werde, während Marktanalysten ein starkes Interesse der Anleger an den Themen Energiewende und E-Mobilität feststellten.
Der österreichische Kupferspezialist Asta Energy Solutions feierte ein starkes Börsendebüt an der Frankfurter Wertpapierbörse, eröffnete bei 43 Euro (46 % über dem Ausgabepreis von 29,50 Euro) und nahm durch den Börsengang 125 Millionen Euro ein. Die Mittel werden zur Beschleunigung des Wachstums, zum Ausbau der Produktionskapazitäten weltweit, zu Investitionen in Recyclingbetriebe in Brasilien und Europa sowie zur Rückzahlung von Schulden der ehemaligen Muttergesellschaft Montana verwendet.
Telefónica Tech wurde vom Forschungsunternehmen Omdia in seinem Marktbericht „Market Radar 2025-26” als führender Anbieter von privaten 5G-Netzwerken ausgezeichnet. Das Unternehmen wird für sein solides Portfolio, seinen industriellen Fokus, seine herstellerunabhängigen Lösungen und sein umfassendes Angebot einschließlich IoT, KI, Cybersicherheit und Cloud-Integration gelobt. Die Auszeichnung unterstreicht die Kompetenz von Telefónica Tech bei der Bereitstellung sicherer, anpassbarer Konnektivitätslösungen für die digitale Transformation in der Industrie.
Die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden, die aufgrund von Immobilienverlusten und unkonventionellen Geschäftspraktiken wie der Finanzierung von Fußballtransfers und dem Besitz von Bordellimmobilien ein Rettungspaket in Höhe von 560 Millionen Euro benötigte, strebt bis 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone an. Die Bank ist nach wie vor auf BVR-Stützungsgelder angewiesen, hat sich in VR-Bank in Nordhessen Westthüringen umbenannt und meldet trotz erheblicher Subventionen weiterhin Verluste.
Die Gewerkschaft Ver.di hat für Montag zu bundesweiten Streiks im öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland aufgerufen, von denen etwa 100.000 Beschäftigte in 150 kommunalen Verkehrsbetrieben betroffen sind. Die Streiks zielen darauf ab, Druck auf die Arbeitgeber in den laufenden Lohnverhandlungen auszuüben. Zu den Forderungen gehören kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten und höhere Zulagen für Nacht- und Wochenendarbeit. Während Niedersachsen ausgenommen ist, hängt die Teilnahme der Hamburger Hochbahn an den Streiks von den laufenden Verhandlungen ab. Fahrgäste müssen mit erheblichen Beeinträchtigungen im Bus- und Bahnverkehr rechnen.
Aldi schließt im Rahmen einer Optimierungsstrategie für sein Filialnetz mehrere Geschäfte an erstklassigen Standorten in der Schweiz, darunter die Sihlstrasse in Zürich in der Nähe der Bahnhofstrasse, Wallisellen, Bern und Baden. Als Gründe für die Schließungen nennt der deutsche Discounter den zunehmenden Wettbewerbsdruck durch neue Marktteilnehmer wie den niederländischen Einzelhändler Action und die Notwendigkeit von Kosteneffizienz, wobei das Ziel von 260 Filialen in der Schweiz unverändert bleibt.
Die Aktien der Swatch Group stiegen an der Schweizer Börse um 7,3 % auf 173,05 CHF, nachdem das Unternehmen Jahreszahlen vorgelegt hatte, die die Erwartungen der Analysten übertrafen. Der Uhrenhersteller verzeichnete in der zweiten Jahreshälfte 2025 ein starkes Wachstum und verbesserte sich von -7,7 % auf +4,7 % Umsatzwachstum. Obwohl das Unternehmen aufgrund des starken Schweizer Frankens unter Margendruck stand und seine Produktionskapazitäten aufrechterhielt, zeigte sich das Management optimistisch, dass sich die positive Dynamik auch 2026 fortsetzen wird, insbesondere angesichts der sich verbessernden Bedingungen in China und der anhaltenden Nachfrage in den USA trotz Zollstreitigkeiten.
Die Bank of Thailand führt neue Vorschriften für den Online-Goldhandel ein, darunter ein tägliches Transaktionslimit von 50 Millionen Baht, um Bedenken hinsichtlich Währungsschwankungen und Geldwäsche auszuräumen. Die Maßnahmen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Goldpreise auf Rekordhöhen gestiegen sind und der Goldhandel als Anlagealternative in Thailand immer beliebter wird. Die Vorschriften zielen darauf ab, die Transparenz zu verbessern und gleichzeitig den Verkauf bestehender großer Bestände ohne Einschränkungen zu ermöglichen.

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